Was bedeutet Namasté?

Wörtlich übersetzt heißt Namasté „Ich verbeuge mich vor dir“. Nama bedeutet verbeugen, as bedeutet ich und te du. Es wird auch interpretiert als „Das göttliche in mir erkennt das göttliche in dir“, was in der Überzeugung ruht, dass jedes Wesen einen „göttlichen Funke“ inne hat, ein kleines Wunder des Seins.

Die Geste der gefalteten Hände, das Anjali Mudra, auf Herzhöhe hat also nichts mit dem uns vertrauten beten oder der Kirche zu tun, sondern viel mehr mit der Anerkennung und Würdigung des Selbst und des Gegenüber.

In den östlichen Ländern wie Indien, Thailand etc. ist dieses Mudra in Verbindung mit der Neigung des Kopfes zu den Fingerspitzen, oder das Heben der Hände zur Stirn eine weit verbreitete Form der Begrüßung oder Verabschiedung. Auch hier als Respektsbekundung oder Danksagung.

So praktizieren wir es auch im Yoga.